Solidarität mit der Walliserkanne an der Mauer der Schande (und ein etwas anderer Sonntag in Zermatt)

GnueHeuDunge war gestern Sonntag spontan in Zermatt. Ein Zeichen der Solidarität dem Restaurant Walliserkanne gegenüber. Die beiden Brüder Patrick und Ivan Aufdenblatten weigern sich, Menschen zu diskriminieren, tun damit das einzig Richtige und trotzen seit Wochen auf erfrischende Art und Weise dem Zertifickatsterror. Als Dankeschön erhielten die aufrechten Wirte erst die Betriebsschließung angeordnet und dann ein paar fürchterliche Betonklötze (wobei die Schandmauer mittlerweile ein ganz wunderbares Symbol kreativen Widerstand’s darstellt…) vor die Haustüre gestellt. Nachdem diese am Samstagabend kurzerhand zur Bar umfunktioniert wurde, gipfelten die Ereignisse am Sonntagmorgen in einer gewaltsamen Festnahme der Familie Aufdenblatten seitens der Walliser Kantonspolizei. Nach Aussagen von Vermittler Mario Julen ließen die „Tschugger“ Fäuste sprechen und Schuhe fliegen, Mama Nelly wurde brutal zusammengeschlagen, Vater Andreas erhielt Schläge in den Nacken und einer der Brüder musste mit einer ausgekugelten Schulter ins Spital. Die Familie befindet sich fortan in politischem Gewahrsam. 50 Polizisten um drei Menschen gewaltsam festzunehmen und dann auf Anfrage zu erklären, sie (die Walliser Kantonspolizei) habe «nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit (…) angemessen auf die Situation reagiert». An euch Verantwortlichen: Schämt euch!

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Die Maßnahmen beruhen nach wie vor auf keiner gesetzlichen Grundlage. Das Recht ist auf Seite von Ivan und Patrick. Die beiden sind im Recht. Und sie haben sich ausgiebig mit der Rechtsgrundlage auseinandergesetzt. Wer den Brüdern zuhören möchte, kann dies in folgendem Beitrag (https://www.kla.tv/20199) tun. Unterhalb vom Video findet sich ein Dokument mit den wichtigsten Punkten der Bundesverfassung und etwas Hausgemachtes zur Rechtsgrundlage gibt es auch hier: https://gnueheudunge.ch/papa-mama-warum-warum-habt-ihr-dieses-zertifikat-damals-zugelassen/

Stefan Millius bringt es treffend auf den Punkt, wenn er schreibt: „Die Betreiber der «Walliserkanne» tun eigentlich etwas sehr Simples. Sie sagen, dass sie keine Verordnung durchsetzen werden, die keinerlei Berechtigung hat, die keinerlei Sinn macht, die nur dazu dient, Menschen zu spalten und zu gängeln. Das ist eine sehr gesunde Reaktion. Sie kommt derzeit vermutlich in so manchem Beizer auf, aber keiner der anderen macht daraus eine Handlung. Das ist nicht die Schuld der Brüder aus Zermatt. Sie werden unverhofft zu Bannerträgern gegen eine verfehlte Politik, und vermutlich bezahlen sie dafür irgendwann einen hohen Preis, weil sie am kürzeren Hebel sitzen. Wenn zwei Brüder aus Zermatt den Staat daran erinnern müssen, dass er keine Handhabe hat für das, was er gerade tut und dann als Konsequenz vor Betonblöcken vor ihrem Restaurant stehen, dann müssen wir dringend aufhören, mit dem Finger auf südamerikanische oder afrikanische Willkürstaaten zu zeigen. Dann haben wir diese Methoden erfolgreich adaptiert.“

Die Aktion seitens der Behörden ist sinnbildlich für den momentanen Aufbau einer totalitären Weltordnung. Es wäre jetzt wirklich an der Zeit zu handeln, getreu dem Motto: Respect Existence or expect Resistance. Am besten per sofort, in kleinem Kreise, und spätestens am 28. November 2021 mit einem deutlichen „Nein“ zum Covid-Gesetz an der Urne.

Trotz aller skandalösen Nebengeräusche genoss GnueHeuDunge gestern die friedliche und schöne Stimmung in Zermatt und den Klang der Treicheln. Ihr könnt mit obigem Video nochmals etwas darin eintauchen, während ich der Familie Aufdenblatten auf diesem Wege gute Genesung, viel Kraft und Durchhaltewillen wünsche und abschließend in den Worten vom Dude zitiere:

Als weiterführende Lektüre zu den Geschehnissen vom Wochenende empfiehlt GnueHeuDunge:

Falls jemand die Arbeit von mir und meiner Kuh schätzt und uns mit einem kleinen Batzen unterstützen möchte, die Angaben zu einer Spende finden sich unter „Kontakt“ oder man kann mir auch ein Mail schreiben an: jan@gnueheudunge.ch. Wir muhen noch ein bisschen weiter. Bleibt gesund und bleibt lebendig.

4 Antworten auf „Solidarität mit der Walliserkanne an der Mauer der Schande (und ein etwas anderer Sonntag in Zermatt)“

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